Das Palettenhochbeet ist nun schon seit einiger Zeit fertig und sieht nun so aus:
Vorne lebt ein Butternutkürbis, hinten rechts ein Hokkaido. Vorne rechts eine vorgezogene Aubergine. Außen in den Rand kann man kleine Töpfe hängen wie hier mit (ja gut, einer recht schlappen) Kapuzinerkresse und zwei übrigen Maispflänzchen, die noch umgetopft werden müssen, genau wie die Chilis in der Kiste rechts.
Inzwischen ist auch eine Milpa - eine Kombination aus Mais, Kürbis und Bohnen, die traditionell in Südamerika gepflanzt wird - entstanden und macht sich langsam. Allerdings lassen die Kürbisse noch recht auf sich warten und der Mais wächst unterschiedlich schnell. Vielleicht ist das Ganze ein Bisschen beengt angelegt...
Die Gurke soll an der wunderschön grauen Betonsäule hochwachsen und hat ihren Auftrag offenbar auch verstanden. Bisher ist die Pflanze recht mickrig und nur ein kleines Gürkchen hat sich auf den Weg gemacht. Wir werden bald mehr Erde in den Sack packen und hoffen dass der Gurke das gefällt.
Leider wurden die Saubohnen entweder fies von Schnecken attackiert oder haben zu wenig Sonne abbekommen. Da unser Minigarten hinten von einer riesigen Hauswand und vorne von einer riesigen Hecke begrenzt wird, haben wir hier frühestens ab 1 Uhr Sonne, und auch nicht überall. Trotzdem konnten wir schon einige Saubohnen sammeln. Wir hatten keine großen Erwartungen und haben festgestellt dass sie, angebraten in Öl und dann gesalzen, einen richtig tollen Geschmack haben.
Wir sind beide nicht so die Zierpflanzenfreunde. Ein Bisschen bunt erfreut allerdings nicht nur Babys und Bienen. Wenn Blümelein, dann am Liebsten die zumindest theoretisch essbaren oder heilenden Klassiker: Kapuziner (gibt's immer auf den Salat), Kornblume, Ringelblume.
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