Ich habe mir noch nie oft die Haare
gewaschen, und die letzten Jahre auch oft nur noch mit Wasser, ab und
zu zwischendurch mal mit ein Bisschen Seife. Das hat sich auf Reisen von selbst so ergeben. Ich hatte immer weiche
lockige Haare im Überfluss, so dass ich sogar noch zu viele Locken übrig hatte, als ich mir zusätzlich zu den Dreads noch die Hälfte abrasiert habe. Aber seit der Schwangerschaft hat sich
das komplett geändert und ich stehe mit meinen paar
übriggebliebenen, borstigen Zotteln da und frage mich immer wieder
ob es nicht langsam an der Zeit ist, mir den Kopf endlich ganz zu
rasieren und neu anzufangen.
Doch bis diese Entscheidung fällt,
habe ich vor einigen Wochen auf Anraten einer mitfühlenden
Reformhausmitarbeiterin, die es nicht übers Herz gebracht hat, mir
teuren Hokuspokus zu verkaufen, angefangen, in der Nacht vor dem
Waschen ordentlich Kokosöl in die Längen zu kneten. Das macht dann
nach dem Ausspülen jedenfalls einen weicheren Eindruck, riecht gut
und teilweise sehen die Haare auch irgendwie besser aus. Aber irgendwie ist das auch nicht die Lösung.
Nun bin ich über den Tipp gestolpert,
die Haare mit Roggenmehl zu waschen. Chaotisch wie immer habe ich mich das erste Mal nicht informiert, wie das funktioniert,
sondern habe erst dran gedacht, als ich schon unter der Dusche
stand. Bin dann also triefend nass in die Küche gerannt, hab ein Bisschen Roggenmehl mit Wasser
vermischt und auf die Haare geschmiert.
Mittlerweile habe ich nachgelesen, dass
man das besser vorher anrührt und ein paar Minuten stehen lässt.
Zwischendurch habe ich wieder mal nur mit Wasser abgespült, das mag ich auch ganz gern. Aber so jedes 2. bis 3. Mal finde ich das Roggenmehl, wahlweise mit Kaffeesatz, ganz gut. Letztes Mal stand die Roggen-Kaffee-Mischung eine ganze Nacht vor Benutzung im Kühlschrank und ich fand das Ergebnis echt gut. Definierte Locken, wie der Frisör sagen würde. Weich und sauber.
Roggenmehl + Wasser + Kaffeesatz glatt rühren, ziehen lassen, auf die Haare geben, 2 min drin lassen, auswaschen. Es schäumt nicht und fühlt sich erst mal sinnlos an, ist dann aber überraschend gut. Ich hab dann noch ein Bisschen Kokosöl in die Spitzen geknetet und auch wieder rausgewaschen.
Zwischendurch habe ich wieder mal nur mit Wasser abgespült, das mag ich auch ganz gern. Aber so jedes 2. bis 3. Mal finde ich das Roggenmehl, wahlweise mit Kaffeesatz, ganz gut. Letztes Mal stand die Roggen-Kaffee-Mischung eine ganze Nacht vor Benutzung im Kühlschrank und ich fand das Ergebnis echt gut. Definierte Locken, wie der Frisör sagen würde. Weich und sauber.
Roggenmehl + Wasser + Kaffeesatz glatt rühren, ziehen lassen, auf die Haare geben, 2 min drin lassen, auswaschen. Es schäumt nicht und fühlt sich erst mal sinnlos an, ist dann aber überraschend gut. Ich hab dann noch ein Bisschen Kokosöl in die Spitzen geknetet und auch wieder rausgewaschen.

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